Bereits am 31.Juli berichteten wir über das Scheitern des Konsortiums Mobile 3.0, die mit DVB-H einen Konkurrenzstandart zu DVB-T auf den Markt etablieren wollten.

Nachdem das Konsortium Anfang Oktober das Format definitiv eingestellt hatte, forderten die Landesmedienanstalten die Rückgabe der Sendelizenzen ein.

Nach Ansicht des Mobile 3.0 Präsidenten Rudolf Gröger scheiterte DVB-H am Konkurrenzstandart. Vor allem, da es im Vergleich zu DVB-H kostenfrei zur Verfügung steht. Weiterhin fordere er die Einstellung des kostenlosen Überallfernsehens, da somit ähnliche Geschäftskonzepte in diesem Bereich keine Chance hätten.

Damit ist das Ende des mobilen Fernsehens über DVB-H wohl endgültig besiegelt. Doch vor allem Endverbraucher können sich darüber freuen, dass sich das kostenfreie und weiter verbreitete DVB-T durchsetzen konnte.

Der größte Vorteil der DVB-H-Übertragung ist die energiesparendere Wiedergabe der Daten. Ansonsten profitieren Kunden weitaus mehr von der bisherigen Variante.

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