Nexus One: die wichtigsten Daten des Google-Phones im Überblick
Nun also doch: Bereits seit Tagen gibt es wilde Spekulationen über das HTC Passion, so der vorläufige Codename des Geräts, nun aber gibt es endlich handfeste Informationen.
Dachte man zunächst, beim Nexus One handele es sich um ein eigens produziertes Gerät für Programmierer und Mitarbeiter des Suchmaschinenanbieters,
wurde nun bekannt, das Google sich mit in den Smartphone-Markt einmischt.
Um sich als Anbieter etablieren zu können, setzt der Internetgigant auf eine innovative und moderne Distribution.
Doch beginnen wir zunächst mit den technischen Eckdaten: Das Nexus One wird hauptsächlich über einen riesigen 3,7 Zoll AMOLED-Touchscreen (800×400 Pixel) gesteuert, zusätzlich befinden sich an der Unterseite vier Sensortasten und ein Trackball.
Der Trackball dient jedoch nicht nur allein der Handhabung, sondern informiert den Nutzer dank verschieden farbiger Beleuchtung über eingegangene Nachrichten, verpasste Anrufe und mehr.
Das Kernstück des Nexus One bildet ein 1 Gigahertz starker Snapdragon-Prozessor.
Mit Wi-Fi (802.11 b/g), HSUPA, HSDPA und GPS ist das Smartphone bestens für den mobilen Datenverkehr und Surfvergnügen gerüstet. WLAN n kann theoretisch genutzt werden, Google hat diesen aber gestrichen und setzt damit weiterhin auf den Standart g. Mittels WLAN n wären Übertragungsraten von 300 Megabit pro Sekunde möglich, allerdings gehe dies deutlich zu lasten des Akkus, so die Begründung des Unternehmens.
Eine integrierte Kamera erlaubt Schnappschüsse mit einer Auflösung von 5 Megapixeln und eine Filmaufnahmen mit 720×480 Pixeln. Zusätzlich lassen sich LED-Blitz und ein 2-facher Zoom hinzuschalten.
Ein 3,5 mm Kopfhöreranschluss wurde ebenfalls verbaut, das Nexus One unterstützt aber auch drahtlose Stereo-Headsets.
Intern bietet das Google-Phone einen 512-Megabyte großen Speicher. Zur Erweiterung nutzt das Smartphone microSD-Karten, eine 4 GB-Karte befindet sich bereits im Lieferumfang. Bis zu 32 GB werden dabei extern unterstützt.
Die Gesprächs- und Bereitschaftszeit gibt der Hersteller HTC mit 7 Stunden, bzw. 12 Tagen bei Standby an. Wie immer sind gerade bei diesem Daten Vorsicht geboten, denn erfahrungsgemäß erweisen sich diese als sehr Praxisfern.
Beim Gehäuse geht Google keine großen Designrisiken- oder Spielereien ein. Lediglich auf der Rückseite des 11,5 mm dünnen Smartphones findet man einen kleinen Metallstreifen, in dem sich bei der Bestellung individuelle Widmungen eingravieren lassen. Das restliche Gehäuse besteht überwiegend aus Kunststoff.
Als Betriebssystem kommt natürlich Android zum Einsatz. Dieses wird in der neuesten Version 2.1 (Eclair) ausgeliefert und beinhaltet erstmalige animierte Hintergrundbilder, genannt Live-Wallpaper, die zudem auf Berührungen reagieren. Auch die Darstellung des gesamten Menüs wirkt in der aktuellsten Version viel fortschrittlicher und benutzerfreundlicher. So wurden beispielsweise die Anzahl der Startbildschirme von drei auf fünf erhöht, die in einer Miniaturansicht am unteren Bildrand dargestellt werden und sich dort schnell anwählen lassen. Auch 3D-Effekte im Menü und eine Sprachsteuerung halten mit Android 2.1 erstmals einzug.
Wie bereits im ersten Abschnitt erwähnt setzt Google mit dem Nexus One auf eine neue Form der Distribution. Erstmals kann ein Smartphone nur über das Internet bestellt werden. Dafür wurde eigens ein Webshop eröffnet, über den das Gerät erworben werden kann. Dabei kann der Kunde selbst entscheiden, welchen Netzbetreiber er wählt und ob er sich für ein Vertragsmodell oder einen einmaligen Kauf entscheidet.
In den USA sagten bereits Verizon und T-Mobile als Mobilfunkanbieter und Vertragspartner zu. Dort wird das Google-Phone für umgerechnet 368 Euro als Netlock- und SIM-freie-Variante angeboten. Mit einem 2-Jahres-Vertrag bei T-Mobile kostet das Nexus One in den Staaten 124 Euro (179 US-Dollar).
In Deutschland und Großbritannien wird das Nexus One laut aktuellen Infos im Februar über den Netzbetreiber Vodafone erscheinen. Auch der Preis steht schon fest. 149,90 Euro muss der Kunde für das Smartphone mit dem SuperFlat-Tarif bezahlen.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von cspieker am 14. Januar 2010 um 09:20 veröffentlicht und unter Android, Handy-News, HTC, T-Mobile, Vodafone abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |




















