O2 stellt sich bei VoIP nicht quer
Anders als die Konkurrenz, zeigt sich der Mobilfunkanbieter O2 beim Thema VoIP (Telefonieren über das Internet) pragmatisch. Die O2 Kunden können demnächst mit ihrem Smartphone auch mittels UMTS-Verbindung über das Internet telefonieren und entsprechende Dienste wie zum Beispiel “Skype” oder das weniger bekannte “Sipgate” nutzen. “Wir werden nicht versuchen, das aufzuhalten, wenn die Kunden das nachfragen”, erklärte Matthew Key, CEO der O2 Muttergesellschaft Telefónica Europe, laut dpa bei einem Besuch in München.
Laut Key sein die Nutzung der Angebote bislang noch nicht sehr ausgeprägt. Zudem hapere es bei Angeboten wie Skype noch an der Gesprächsqualität. Viele Mobilfunkunternehmen fürchten eine verstärkte Nutzung der extrem preisgünstigen VoIP-Dienste zu Lasten ihrer Gesprächsgebühren; insbesondere bei Telefonaten ins Ausland. So sind Verbindungen zwischen Skype Nutzern sogar kostenlos. Um indirekt von dem Trend zur Internet-Telefonie zu profitieren, haben Vodafone und T-Mobile für den Spätsommer spezielle Tarif-Ergänzungen angekündigt, damit der Kunde optionale VoIP Angebote nutzen kann.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von dkappla am 27. Juli 2009 um 10:37 veröffentlicht und unter o2 abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |














