Österreich Vorreiter bei extraschnellen mobilen Datendiensten
Der österreichische Mobilfunk-Anbieter mobilkom austria hat am 23. März als erster Provider in Europa den regulären Betrieb der Datenfunktechnik HSPA+ gestartet. HSPA+ (High Speed Packet Access Plus) ist die jüngste Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards der dritten Generation (UMTS) und wirkt wie ein Turbolader. Theoretisch lassen sich mit HSPA+ bereits heute maximale Datenübertragungsgeschwindigkeiten von 21 Megabit pro Sekunden erreichen. Mittelfristig sind sogar 28,8 MBit/s möglich. Die dazu notwendige Technik liefert der schwedische Mobilfunknetz-Ausrüster Ericsson. Um HSPA+ zu nutzen, bedarf es allerdings neuer Endgeräte. Ein entsprechendes Datenmodem als USB-Stick (E270+), zum Anschluss an Notebooks oder NetBooks, wird ab sofort im A1 Online-Shop für 49 Euro angeboten.
Die Hauptstadt Wien profitiert zuerst von den Ausbau-Aktivitäten von mobilkom Austria. Zunächst wird lediglich ein Stadtbezirk versogt, bis Mitte des Jahres soll die Abdeckung in der Hauptstadt erweitert werden. Ende 2009, so die aktuelle Planung, werden dann auch weitere Regionen das Netz-Upgrade erhalten. Österreich zählt weltweit zu den Pionieren bei mobilen Breitband-Diensten. So zählt bereits annähernd jeder dritte Haushalt zu den Kunden, und etwa 80 Prozent aller Haushalte möchten mit Hilfe schneller mobiler Datendienste ins Internet gehen. Innerhalb von nur zwei Jahre hat sich die Anzahl der Kunden mehr als verdreifacht. Gab es Ende 2006 erst 120.000 mobile Datendienst-Nutzer, waren es Ende 2008 bereits 400.000.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von dkappla am 1. April 2009 um 09:21 veröffentlicht und unter mobiles Internet abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |





















