Gedruckte Tickets für die Bahnfahrt – die wird es bald nur mehr als Ausstellungsstück im Museum geben.

Denn Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube sieht die Zukunft eindeutig in elektronischen Tickets.

Für eine Fahrt mit der Bahn würde dann das eigene Handy oder Smartphone ausreichen.

Wie soll das von Grube angedachte Konzept ablaufen?

Eine Anwendung sucht zunächst die besten Verbindungen im geplanten Zeitraum für den Bahn-Kunden heraus.

Optional kann sein eigener Terminkalender hinterlegt werden. Per SMS wird nach erfolgter Auswahl die Zuginformation und sogar der entsprechende Bahnsteig zugestellt.

Kein Kleingeld, kein Papier mehr: Bei der Kontrolle wird dem Zugebegleiter lediglich die Kurznachricht vorgezeigt.

Noch ist allerdings nicht näher bekannt, wann die Deutsche Bahn ein solches System und entsprechende Programme einführen wird.

Bereits möglich ist derzeit die Buchung von Fahrkarten via Computer. Allerdings müssen Passagiere in dieser Variante ihre Tickets weiterhin in ausgedruckter Form vorweisen.

Vom Vorhaben der Deutschen Bahn sind nicht alle angetan. Gegenüber der “Welt Online” äußert Karl-Peter Naumann, Vorstand des Verbandes ProBahn, seine Bedenken:

“Beim geplanten Handy-Ticket sind viele technische Fragen ungeklärt: Was passiert, wenn der Akku leer ist? Und wann gibt es die Technik, mit der man wirklich mit allen Handys ein entsprechendes Bahn-Ticket kaufen kann? E-Tickets können den Fahrschein, der am Schalter oder Automaten gekauft wird, ergänzen, aber nicht ersetzen.”

Was haltet ihr vom Konzept – sinnvoll und bald die einzige Option? Oder sind elektronische Handy-Buchungen, die völlig ticketlos über “Touchpoints” funktionieren, die bessere Variante?

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