Fans des schwedisch-japanischen Unternehmens haben es derzeit nicht leicht. Nachdem Sony Ericsson allein im vergangenen Jahr einen Verlust von 73 Millionen Euro hinnehmen musste, prophezeiten viele bereits die Trennung des Joint Ventures. Dies wurde nach kurzer Zeit zwar offiziell dementiert, doch Sony Chef Howard Stringer lässt diese Möglichkeit Option bis auf weiteres offen

Und nun verkündet der mittlerweile nur noch fünft größte Mobiltelefonhersteller eine weitere schlechte Nachricht. Nach einer offiziellen Bekanntgabe möchte das Unternehmen noch nicht auf das boomenden Android-Zugpferd springen und wartet lieber die neue Version 2.0 des Google-Betriebssystems ab.

Diese wird derzeit unter dem Arbeitstitel „Donut“ entwickelt und soll nach bisherigen Angaben deutlich mehr Multimedia-Features bieten. Auch bei Android möchte Sony Ericsson eigene Designelemente, Ideen und Strukturen in die Benutzeroberfläche mit einfließen lassen, ähnlich ihrem hauseigenen Windows Mobile-Smartphone Xperia X1.

Da die Fertigstellung des neuen Betriebssystems Android 2.0 laut Google noch einige Monate benötigt, gehen Experten davon aus, dass das erste Sony Ericsson Smartphone mit Andriod 2.0 erst zum Ende des Jahres auf dem Markt kommen wird.

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