Rene Schuster, Chef des drittgrößten Mobilfunkunternehmens o2 Germany sieht dem Ende der Vertragsanbindungen und Handysubventionen entgegen.
Mit den Worten „Ich gehe davon aus, dass die Vertragsbindung und die Subventionierung der Handys vor dem Ende stehen.“, äußerte Schuster sich in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt.

Bereits im Mai diesen Jahres verabschiedete o2 die Subventionierungen der Handyverträge und stieg komplett auf ein Finanzierungsmodell um, mit dem sich jeder Kunde sein Wunschhandy aussuchen und mittels Raten abzahlen kann. Dabei wählt der Kunden selbst die Anzahlungssumme und die monatliche Ratenzahlung. Ein o2-Vertrag muss dabei nicht abgeschlossen werden.

Dieses Modell sei laut Schuster sehr erfolgreich und beschert dem Unternehmen eine stetig steigende Kundenzahl. Schon jetzt seien 30 bis 40 Prozent aller Neukunden der Umstellung zu verdanken.

Dieser Zuwachs spiegelt sich auch im Unternehmenswachstum wieder. Derzeit wächst o2 deutlich schneller als seine Konkurrenz und könnte schon bald E-Plus hinter sich lassen.
Vor allem der deutlich bessere Ausbau von schnellen Datenverbindungen verschaffe dem Unternehmen einen deutlichen Vorteil.

Zu diesem Zweck kündigte o2 bereits Anfang 2008 einen Ausbau der eigenen Netze in Höhe von 3,5 Millionen Euro an. Bis Ende 2009 solle das gesamte UMTS-Netz mit dem Downlaod-Beschleuniger HSDPA aufgerüstet sein.

Auch für die kommende Generation des mobilen Internets hat o2 bereits vorgesorgt, und in diesem Jahr mit dem Aufbau von HSPA+ begonnen, mit der in naher Zukunft Downlaod-Geschwindigkeiten von bis zu 28 Mbit/S möglich sein werden.

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