Retina oder AMOLED – was ist schärfer? Samsung kritisiert die IPS-LCD-Technologie des soeben erst vorgestellten iPhone 4 von Apple.

Steve Jobs wies bei seiner Präsentation des neuesten Smartphones von Apple besonders auf die Schärfe des Displays hin. Das iPhone 4 verfügt über eine Auflösung von 960×640 Pixel und soll damit den derzeit brillantesten Handy-Bildschirm haben.

Gegen diese Behauptung erhebt eine PR-Sprecherin von Samsung gegenüber der Tageszeitung Korea Herald Einspruch.

Zwar hätte das Display des iPhone 4 mehr Bildpunkte als etwa beim bald erhältlichen Samsung Galaxy S oder Wave, doch der Unterschied sei fürs menschliche Auge marginal.

Dennoch verbrauche der neue Bildschirm von Apple etwa ein Drittel mehr Energie als noch die Vorgängermodelle iPhone 3Gs.

Die beste Technologie?

Für Samsung wenig überraschend – das selbst entwickelte AMOLED. Es erfordere keine Hintergrundbeleuchtung, habe einen höheren Kontrast und sei unabhängig vom Blickwinkel klar erkennbar.

Die von Apple verwendeten IPS-LCDs haben jedoch zwei große Vorteile, die Samsung einräumt.

Diese Displays sind auch bei Tageslicht gut lesbar, was bei AMOLED nicht garantiert ist. Und: Die Kosten für LCD-Displays sind deutlich geringer.

Daneben sprach für Apple vielleicht auch ein ganz anderer, einfacher Grund gegen AMOLED:

Für die hohen Produktionszahlen an Displays fürs iPhone 4 haben die derzeitigen Hersteller wie Samsung schlichtweg keine ausreichenden Kapazitäten.

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