Laut einem Bericht der Financial Times Deutschland setzt Nokia in Zukunft weniger auf eine Verbreitung des Symbian-Betriebssystems, sondern gibt den Weg für ein moderneres OS frei.

Bereits seit einiger Zeit steht Symbian unter Druck: zu behäbig sei es und technisch veraltet. Für das 5800 Xpress Music, Nokias erstem Touchscreenhandy, musste der Hersteller große Teile des veralteten Systems umprogrammieren, um eine Bedienung per Finger überhaupt erst zu ermöglichen.

Das neue Betriebssystem soll laut Financial Times auf den Namen Maemo hören und basiert zum größten Teil auf der Gnome-Oberfläche und Linux. Maemo befindet sich bereits in Nokias Internet-Tablets 770, N800 und N810. Vor allem für leistungsstarke Smartphones soll das System zum Einsatz kommen und so das volle Potential der Geräte ausschöpfen.

Doch Symbian soll aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vollständig über Bord geworfen werden. Erst 2008 zahlten die Finnen 250 Millionen Euro zur Offenlegung des Quellcodes, um daraufhin das Betriebssystem in einer Zusammenarbeit unterschiedlicher Unternehmen, darunter Sony Ericsson, Vodafone, Samsung, Kundenwünsche und dem aktuellen Markt schneller anpassen zu können.

Vielmehr ist es denkbar, Symbian weiterhin für Einsteiger- und Mittelklassehandy´s zu nutzen.

Nokia tut gut daran, sich an ein neues Betriebssystem zu wagen. Verglichen mit Apple´s OS und dem Android von Google wird Symbian in diesem Markt auf lange Sicht keinerlei Chancen haben.

Selbst die Entwickler der Touchscreenoberfläche S60 5th Edition sehen das Ende des Systems

Share and Enjoy: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit