Nokia N900: erstes Highend-Handy mit Maemo-Betriebssystem
Erst vor wenigen Tagen tauchten Meldungen über Nokias neues Betriebssystem auf, nun steht auch schon das erste Smartphon mit Maemo in den Startlöchern.
Das N900, so die offizielle Bezeichnung, ähnelt optisch stark dem N97. Kein Wunder, schließlich bieten beide eine ausziehbare Volltastatur und einen 3,5 Zoll großen Touchscreen. Nur bei Vergleich der Displayauflösung muss das N97 hinter den 800×480 Pixeln des N900 zurück stecken.
Aus technischer Sicht trennen sich die Wege beider. Deutlich wird dies aber nicht nur Anhand des Betriebssystems sichtbar, auch die technischen Eckdaten unterschieden sich stark voneinander.
Im Innern verwendet das neue Nokiamodel einen 600 Megahertz starken ARM-Cortex-A8-Prozessor des amerikanischen Herstellers Texas Instruments. Für die grafische Darstellung nutzen die Finnen denselben Chip mit Open GL ES2.0 Unterstützung, wie er im iPhone 3G S verwendet wird (PowerVR SGX).
Als Arbeitsspeicher dienen ganze 1 Gigabyte. Im Vergleich zum teils reaktionsarmen N97 ist dieser um den achtfachen Wert gewachsen, was für den täglichen Gebrauch eine jederzeit flüssige und schnelle Darstellung garantieren sollte.
Natürlich darf eine eingebaute Kamera nicht fehlen. 5 Megapixel, kombiniert mit einem doppelten LED-Blitz und etlichen Softwareeinstellungen sorgen für gelungene Bilder in allen Situationen.
Videos nimmt das N900 mit einer maximalen Auflösung von 800×480 Pixeln, bei konstanten 25 Bildern pro Sekunde auf.
Dank des 32 GB internen Speichers dürfte für jeden genügend Platz für Fotos, Filme und Musik sein. Zusätzlich unterstützt das Nokia N900 microSD-Karten bis zu 16 GB.
Mit HSDPA, HSUPA, WLAN, GPRS und EDGE ist das Smartphone jederzeit für den mobilen Internetabruf gerüstet. Darüber hinaus entwickelt Nokia einen eigenen Browser auf Maemo-Basis, der Flash 9.4 und AJAX unterstützt.
Einziger Wehrmutstropfen könnte der Akku sein. Zwar ist dieser 1320 mAh stark, bei intensiver Nutzung dürfte er aber kaum zwei Tage durchhalten.
Bei der Abmessung hat das N900 im direkten Vergleich zum N97 ebenfalls das Nachsehen. Mit 111 x 59,8 x 18 mm und einem Gewicht von 180 Gramm ist es etwas größer und schwerer.
Als Erscheinungstermin gibt Nokia den Oktober 2009 in ausgewählten Ländern an. Der Preis soll sich nach ersten Angaben auf 500 € ohne Steuern belaufen.
Fans von Highend-Smartphones, die derzeit eine gelungene Alternative zum iPhone 3G S suchen, sollten sich das Nokia N900 schon einmal vormerken.
Wir werden natürlich weiter darüber berichten.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von mkrammer am 28. August 2009 um 10:58 veröffentlicht und unter Handy-News, Nokia abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |




















