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Android-Geräte und das Virenrisiko – trotzdem eine sichere Entscheidung?

Auch Computer und andere internetfähige Geräte können erkranken: Sie sind dann genau wie der Mensch nicht mehr einsatzfähig und gefährden andere mit einer Infektion. Den Platz 1 auf der traurigen Bestenliste führt laut dem Malware-Report vom Oktober 2011 der Kaspersky Labs das Betriebssystem Android an. Insgesamt 46% aller mobilen Virusattacken finden auf diesem Betriebssystem statt. Und das rechtfertigt die Überlegung, ob sich Android angesichts dieser Statistik noch fürs Mobile Business eignet.

Kann man sich schützen?
Android ist kein grundlegend schlechtes Betriebssystem. Es bietet sicherlich auch viele Vorteile und Annehmlichkeiten und ist manchen Mitarbeitern rein subjektiv betrachtet lieber als alle anderen Alternativen. Doch wenn sich das Mobile Device Management mit Android-Geräten auseinandersetzen soll, dann muss es sich auch auf diese einstellen und prophylaktisch dafür sorgen, dass Viren sich fernhalten. Das gilt insbesondere für Unternehmen: Viele Viren versuchen, empfindliche Daten wie Nachrichten oder gar GPS-Koordinaten der Geräte zu bekommen und ermöglichen es dem Hacker daher auch, an die sensiblen Unternehmensdaten zu gelangen, die sich auf dem Android-Gerät befanden.

Vorsicht vor Apps aus dem Market
Android-Geräte kann man effektiv vor Viren schützen, indem man den Mitarbeitern aufträgt, was das Mobile Device Management am liebsten sowieso fordern würde: Keine Apps aus dem Market herunterladen, die potenziell gefährlich sein könnten. Was zunächst nach einer guten, sinnvollen Anregung klingt, ist aber gar nicht so einfach, denn die Viren-Apps wirken oft vollkommen harmlos und haben manchmal sogar gute Bewertungen – zumindest so lange, bis bemerkt wird, dass sie für den Virenbefall verantwortlich sind. Im Rahmen des Mobile Device Management hat man nun eine Reihe von Möglichkeiten. Man könnte beispielsweise den Download von Apps aus dem Market ganz verbieten und die zugelassenen Apps zuerst durch das Unternehmen prüfen lassen, bevor die Mitarbeiter sie sich holen. Das ist die einfachste Variante. Alternativ lässt man den Download zu, installiert aber Sicherheitssoftware und informiert die Mitarbeiter über die aktuell rund 150 Apps aus dem Market, die die Trojaner enthalten.

Schutz vor Viren
Eine Schutzsoftware sollte jedes Android-Gerät besitzen. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die das Mobile Device Management auf den betreffenden Smartphones aufspielen kann. In der Regel bewältigen die aktuellen Sicherheitslösungen das Virenrisiko gut und schützen die Geräte langfristig vor dem Befall. Auf keinen Fall darf es möglich sein, das Android-Gerät zu rooten, was bedeutet, der Nutzer verschafft sich die Rechte eines Superadministrators. Dadurch öffnen sich nur weitere Sicherheitslücken und das Risiko einer Vireninfektion steigt. Hierfür eignet sich die Betriebsvereinbarung, um zu arrangieren, dass das nicht passiert.

Virenbefall – was tun?
Sobald man bemerkt, dass ein Android-Gerät von Viren befallen ist, hilft es in den meisten Fällen schon weiter, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Bevor man das tut, sollte man lediglich noch das Telefonbuch sichern, da auch dieses dadurch verloren geht. Durch die Zurücksetzung wird alles entfernt, was sich auf dem Gerät befindet, in den meisten Fällen auch der Trojaner. Funktioniert das Smartphone danach wieder einwandfrei, kann man mit der Nutzung weitermachen – aber vorsichtiger als bisher natürlich. Wenn das nichts gebracht hat, übergibt man das Smartphone am besten dem Fachmann, um zu verhindern, dass weitere Unternehmensdaten auf diesem Wege das Haus verlassen.

iphone4s

iPhone 4S gestartet – die Welle rollt auf Unternehmen zu

Mit dem internationalen Verkaufsstart des iPhone 4S am 14. Oktober versucht Apple mit einer fortgeschrittenen Technik, neuen und innovativen Features sowie einer altbewährten Marketingstrategie die Position als Marktführer wieder zurückzuerobern. Zweifelsohne wird der amerikanische Konzern auch in dieser Generation schwarze Zahlen schreiben. Dass diese Mobilgeräte auch bereits in fremden Unternehmen von den Angestellten als Mitbringsel mitgebracht werden, lässt sich nicht leugnen. Viel interessanter ist jedoch das Umfunktionieren dieser technischen Spielereien zu einem nützlichen Equipment: Ein vielseitiges, mobiles Gerät zum Arbeiten in einem Betrieb. Mit dem sogenannten MDM ( Mobile Device Management ) und dem neuen iPhone 4S lassen sich Unternehmen völlig neu strukturieren.

Installation, Konfiguration und Kontrolle
Mit dem Mobile Device Management soll in erster Linie die Sicherheit im Umgang von firmeninternen Informationen gesteigert werden. Mit dem Einsatz der Mobilgeräte am Arbeitsplatz war das Sicherheitsrisiko durch verdächtige Applikationen, die sich Zugang zum Betriebssystem verschaffen und streng geheimes Material durchsickern lassen, erhöht. Adam Stein, Marketing Director of Mobile Device Management Provider MobileIron bestätigte diese Bedrohung: “Momentan existiert in der IT-Branche ein sogenanntes Phänomen, das man “Schatten-IT” nennt. In anderen Worten, die Möglichkeit für Angestellte ihre mobilen Geräte im Unternehmen zu benutzen und das Sicherheitssystem zu umgehen.”

Mit MDM ist dies nicht länger möglich, da ein zentrales Management sämtliche im Unternehmen registrierte Geräte überwacht und zusammen kooperieren lässt. Durch diese Kontrolle erhalten die Mobilgeräte die erforderlichen Befugnisse und Benutzerrechte, die benötigt werden, um mit dem Betriebssystem zu kommunizieren oder das Internet zu benutzen. Ein fremdes Eindringen in das System ist durch die notwendige Authentifizierung und Installation nicht möglich. “Mit dem Mobile Device Management, oder auch Mobile Business, können die mobilen Geräte nur durch eine Authentifizierung und Verifizierung sämtliche Dienste des firmeninternen Betriebssystems nutzen”, fügte Adam Stein hinzu.

Fluch und Segen zugleich
Durch die Freigabe der Mobilgeräte der Angestellten lassen sich für die Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern durch das effizientere Kooperieren zwischen Smartphone und Computer ebenso der Profit erhöhen. Und nachdem die anfänglichen Befürchtungen bezüglich der Sicherheit hochsensibler Daten verflogen waren, setzten sich immer mehr Unternehmen für das Verwenden des MDM durch. “Die Welt ist nicht das einzige Gerät, das wir kennen”, erklärte Alan Panezig, RIM VP of Software, jedoch erkennt er auch die Einschränkung dieser technischen Neuerungen: Die Bildschirmgröße der Smartphones ist limitiert und daher eventuell nicht wirklich für den Einsatz in der IT-Branche geeignet. Dieses Problem existiert bei den gewöhnlichen Notebooks nicht.”

Kritiker hingegen traten schon längst auf die Euphoriebremse und warnen vor den Möglichkeiten, welche das Mobile Business bietet. So wird das groß geschriebene Sicherheitssystem in das Visier genommen und auf die mangelnden Sicherheitsvorkehrungen der Smartphones eingegangen. Diese seien in der Regel nicht ausreichend gesichert und können so das restliche System ausbremsen und gefährden. Speziell für Verantwortliche in Unternehmen mit allerhöchsten Sicherheitsanforderungen sind beispielsweise auch die in das neue iOS 5 integrierten Management- und Sicherheitsoptionen noch unzureichend.

Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Google plant Android 4.0 Ice Cream im Oktober


Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Android 4.0 Ice Cream Sandwich

Rechtzeitig zum wahrscheinlichen Release des iPhones 5 im Oktober soll auch Googles Android in der Version 4.0 Codename Ice Cream erscheinen.

Wie der amerikanische Blog Boy Genius Report berichtet, plant Google den Release von Android 4.0 bereits im Oktober. Der Blog berichtet weiter, dass Google die Handyproduzenten dazu angehalten hat, ihre Produktion zu Beschleunigen um nicht potenzielle Kunden an das ebenfalls wahrscheinlich im Oktober erscheinenden iPhone 5 zu verlieren.
Google kündigte bereits vor Monaten an, noch in diesem Jahr ein weiteres Modell seiner Nexus-Reihe zu veröffentlichen. Ob ein gleichzeitiger Release des neuen Android und des neuen Nexus geplant sei, ist noch unklar aber durchaus möglich. Gerüchteweise soll wie schon beim Nexus S Samsung für die Produktion des kommenden Nexus-Modells verantwortlich sein. Boy Genius Report berichtet weiter, das Gerät soll Nexus Prime heißen und mit einem Super-Amoled-Display mit HD-Auflösung sowie einem Dual-Core-Prozessor kommen soll. Mehr >
Android Gingerbread

Samsung Galaxy S: Android 2.3.3 verfügbar

Schon vor Wochen angekündigt steht nun endlich Version 2.3.3 für das beliebte Samsung Galaxy S zur Verfügung und kann über die Synchronisationssoftware Kies aufgespielt werden. Gleichzeitig wurde auch die aktuellste Android-Version 2.3.4 für das Samsung Galaxy S geleakt.

Als Besitzer des Samsung Galaxy S ist man lange Wartezeiten gewohnt. Offiziell gibt es die Android-Version 2.3.3 schließlich schon seit fast vier Monaten und erst jetzt hat es Samsung geschafft seine Touchwiz Oberfläche an die neue Version anzupassen und das Update über die Synchronisationssoftware Kies seinen Galaxy-S-Kunden zur Verfügung zu stellen. Reichlich spät, vor allem wenn man bedenkt, dass seit dem 29. April bereits Version 2.3.4 von Google bereit gestellt wird. Laut einigen Gerüchten könnte allerdings schon bald die neueste Software-Version Einzug auf das Galaxy S halten.

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Das kann das Mango Update zu Windows Phone 7

Microsoft hat auf der Entwickler- und Webdesigner-Konferenz MIX in Las Vegas Details zur nächsten Windows Phone 7 Version mit dem Codenamen Mango präsentiert. Was dort gezeigt wurde, versetzte einige Experten und Journalisten in Staunen.


Die derzeit noch relativ unübersichtliche, alphabetische Listendarstellung der Apps bekommt eine so genannte Jumplist spendiert, wie sie derzeit schon bei den Kontakten verwendet wird. Das Kontaktsuchfeld ist nun ebenfalls in der Applikationsübersicht enthalten.


Der Anwender soll außerdem die Möglichkeit erhalten direkt von der WP7-Oberfläche mit einem Klick tiefer in Anwendungen zu kommen. Als Beispiel wurden Flugbuchungen gezeigt, die von der Startseite aus in der Anwendung geöffnet werden konnten.

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Wölkchen am Android-Himmel


Ein Umfrage unter Android-Entwickler zeigt: Das offene Smartphone-Betriebssystem hat ein ensthaftes Problem.

Die Fragmentierung des Android-Betriebssystems entwickelt sich für Entwickler zunehmend zu einem Problem. Derzeit exisiteren sechs verschiedene Android-Versionen für Smartphones. Wenn man Version 3.0 Honeycomb für Tablets dazu rechnet sogar sieben.

Das US-Unternehmen Baird hat laut einem Bericht des Witschaftsmagazins Fortune 250 Android-Entwickler zu diesem Problem befragt. Die Antworten waren eindeutig. Ganze 87 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese Versionsvielfalt ein Problem für Android darstellt. Dies ist wenig verwunderlich wenn man sich vor Augen führt, dass für jede Android-Version Anpassungen der Entwickler am Programm vorgenommen werden müssen.