Test: Nokia N8
Auch der überwiegende Rest der Hardware befindet sich auf dem aktuellsten Stand der Technik. So kommuniziert das N8 mit WLAN nach dem neuesten Standard, HSDPA, Bluetooth 3.0 einer HDMI-Schnittstelle mit der Außenwelt. Lediglich das AMOLED-Display kann mit seinen 640 x 360 Pixel nicht mit denen eines iPhone 4 oder Samsung Galaxy S mithalten. Auch der Prozessor taktet mit seinen 680 MHz deutlich langsamer als die der Konkurrenz. Trotzdem ist er mit dem Betriebssystem Symbian 3 selten überfordert.

Das Nokia N8 ist das letzte Handy der Finnen mit dem Symbian-OS. Ganze 250 Verbesserungen soll das hier zum Einsatz kommende Symbian 3 gegenüber seinen Vorgängerversionen mitbringen. Besonders viel merkt man davon jedoch nicht. Das hat Vor- und Nachteile. Zum einen fällt den Nokia-Kennern der Wechsel besonders leicht. Zum anderen schleppt das OS völlig unnötige Altlasten mit sich herum.
Hierbei muss auch bedacht werden, dass das ursprüngliche Symbian nicht für Touchscreens ausgelegt war. Wer sich schon einmal mit dem OS eines iPhones oder Googles Android beschäftigt hat, dem erwartet mit dem Nokia N8 eine anstrengende und langwierige Eingewöhnungszeit. Um die gewünschte Aktion durchführen zu können werden ständig gefühlt ein bis zwei Klicks mehr gebraucht. Nicht umsonst arbeitet Nokia derzeit mit Intel zusammen an dem mobilen Betriebssystem MeeGo. Ein klarer Schnitt, wie ihn jetzt auch Microsoft mit Windows Phone 7 vollzogen hat, ist mehr als überfällig.
| Artikel drucken | Dieser Beitrag wurde von dkappla am 21. Oktober 2010 um 16:16 veröffentlicht und unter Allgemein, Betriebssysteme, Nokia, Symbian, Testbericht abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |


















