Allgemein
Erzähls dem Telemegaphone
03. Sep
Eine kleine und sehr ungewöhnliche Attraktion findet sich auf den westnorwegischen Berg Bergskletten am
Dalsfjord. Dort steht ein etwa sieben Meter hoher Mast, an dessen Spitze Megafon-Lautsprecher befestigt wurden.
Diese sind mit einem einfachen Handy verbunden und übertragen die eingehenden Telefongespräche in die breite Natur hinaus. Wer endlich sagen möchte, was er von der Welt denkt, seiner großen Liebe einen Heiratsantrag machen möchte oder sich einfach irgendeine Aktion ausdenkt, der kann selbst unter 0047 – 90 36 93 89 anrufen. Auf unterhaltsame Gespräche oder Antworten sollte man aber nicht hoffen. Lediglich das nächstgelegene Dorf Dale kann etwas mithören.
Handyspiele fristen weiter Nischendasein
02. Sep
Eine vor kurzen erhobene Studie ergab, dass in Deutschland nur 22,3 Prozent das Handy für mobile Spiele
nutzen. Die Zahl spiegelt aber nicht nur den Download kostenpflichtiger Handygames wieder, sondern auch die bereits vorinstallierten Spiele werden laut der Studie kaum genutzt. Damit stellt die Zahl einen sehr niedrigen Wert dar.
In den USA und Japan, den absatzstärksten Regionen der Spieleindustrie, nutzen 70 Prozent, bzw. 90 Prozent der Besitzer ihr Handy als mobile Unterhaltungskonsole. In Europa schrumpft die Zahl bereits auf 50 Prozent.
Früher galt dieser Sektor für die Entwickler noch als sehr umsatzstark. Gründe für das niedrige Wachstum gibt es viele.
Thomas Burg (Marketing-Manager mindmeister.com) ist der Meinung, dass der bisherige Markt noch nicht sein volles Potential entfachen konnte. Kai Gruenwoldt von Nokia ist der Ansicht, das sich der Markt seitwärts nebenher bewege, obwohl die europäischen Spielestudios viele Ideen und eine große Kreativität besäßen.
Parkgebühren mit dem Handy bezahlen
20. Aug
Mit einem neuartigen System müssen sich Autofahrer zukünftig nicht mehr über zuviel bezahlte Parkgebühren oder Strafzettel ärgern, oder einschätzen, wie lange man wohl den Parkplatz in Anspruch nimmt.
In den Großstädten Hamburg, Köln und Berlin sorgt das Handy für die Kostenkontrolle. Das funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Wer auf diesen Service zugreifen möchte geht einfach ins Internet und meldet sich dort mit Rufnummer, KFZ-Kennzeichen und Kontoverbindungsdaten an.
Wer nun parken möchte, sendet schnell eine SMS an eine Zentralnummer, die automatisch eine Messung der Parkdauer vornimmt und das dazugehörige Fahrzeug des Nutzers erkennt. Mehr >
Kampf den nervigen Handytelefonaten
20. Aug
Endlich laute Telefongespräche oder den Crazy Frog-Rufton unterbinden – wäre das nicht schön??
Für alle diejenigen, die ihre Nerven vor solchen „Übeltaten“ schonen wollen und die Ruhe suchen, bietet ab sofort ein Hersteller aus Hongkong einen kleinen Störsender an, der die Telefonsignale in einem Umkreis von 10 Meter einfach unterbindet.
Das Gerät hört auf den Namen Cell Phone Jammer und wird im Internet für 246 Dollar (ca. 167 €) angeboten. Wer sich genauer darüber informieren möchte findet auf der Website in Demonstrationsvideo des 118x45x22 mm großen Geräts.
Der Anbieter selbst sieht Bibliotheken, Kinos, Theater, Klassenzimmer und Konferenzsäle als geeignete Einsatzgebiete. Bereits 2007 äußerte die baden-württembergische Landesregierung den Wunsch, Störsender in Haftanstalten zu installieren um unkontrollierte Handynutzungen zu unterbinden.
Doch leider lässt sich ein Crazy-Frog so leicht nicht aus der Öffentlichkeit verbannen. Zum einen ist ein Einsatz solcher Störsender in Deutschland für private Anwendungen untersagt, zum anderen hält der Akku des Geräts nur 90 Minuten.
So wird man wohl auch noch weiter mit den negativen Konsequenzen der Handynutzung leben müssen, auch wenn dies manchmal schwer fällt.
DVB-T siegt über DVB-H
31. Jul
Wie aus der Onlineausgabe der Bild-Zeitung zu entnehmen ist, steht der Zusammenschluss der Mobile 3.0 kurz vor der Auflösung. Unter dieser Zusammenarbeit verschiedener Unternehmen, die sich für die landesweite Verbreitung des DVB-H Netzes einsetzten, möchten sich laut Bericht der Medienkonzern Naspers und die beiden Verlage Holtzbrinck und Burda aus der Zusammenarbeit lösen, ohne dabei an Image zu verlieren. Damit würden diese sich dem MFD (Mobiles Fernsehen Deutschland) anschließen, die bereits aus dem Projekt ausgeschieden sind.
Nun müsse geklärt werden, wie die investierten Beträge in Millionenhöhe untereinander verteilt werden und die erhaltenen Sendelizenzen zurück zu geben sind. Mehr >





