Archiv für Februar 2012
Das erste deutsche LTE-Smartphone ist da!
28. Feb
Neue Smartphones von HTC: Mit dem Velocity 4G wird der taiwanische Hersteller das erste LTE-fähige Handy auf den deutschen Markt bringen. Damit positioniert sich HTC erneut als großer Trendsetter im Mobilfunkbereich. Vodafone wird das Smartphone in der Startphase exklusiv vertreiben.
LTE Long Term Evolution beim Handy hin oder her – das Android-Smartphone von HTC ist auch ohne die LTE-Funktion ein Hingucker! Manche munkeln sogar, es wäre sogar das neue Flaggschiff der Taiwaner. Optisch sieht es allerdings kaum anders aus als das HTC Sensation XL. Obwohl es insgesamt mit dem 4,5-Zoll-Bildschirm etwas kompakter wirkt, liegt es trotzdem gut in der Hand. Selbst bei dem etwas hohen Gewicht von 164 Gramm.
Vom Innenleben her erinnert das HTC Velocity 4G eher an das HTC Sensation XE. Denn darin sind bspw. folgende Features verborgen: ein Dual-Core-Prozessor, eine Bildschirm-Auflösung von 960 x 540 Pixeln, die Möglichkeit, Videos in Full-HD aufzunehmen, eine 8-Megapixel-Kamera auf der Rückseite u.v.m.
Wer in einer Region wohnt, wo LTE schon verfügbar ist, wird mit dem 4G-Datennetz ein unvergleichliches Surferlebnis erfahren. YouTube-Videos durch das Mobilfunknetz ohne Ruckeln! Wer hat das schon mal erlebt? Webseiten bauen sich in Nullkommanichts auf. Welch ein Jammer, dass LTE derzeit nicht für alle zur Verfügung steht. Mehr >
Apples Update gegen böse Apps
24. Feb
Nach heftiger Kritik von allen Seiten lässt Apple nun verlauten, dass Apple iPhone-User ein Update erhalten, damit ihre Adressbücher künftig nicht mehr von den Apps heimlich kopiert werden. Solche Anwendungen werden nun beim Kontakt-Zugriff gezwungen, sich die Zustimmung des Users einzuholen.
Das Online-Netzwerk „Path“ sorgte für einen pikanten Zwischenfall, indem seine iPhone-App (zum Beispiel von einem Apple iPhone 4S) klammheimlich komplette Adressbücher auf seine Server hochlud.
Path begründete den Vorgang damit, dass sich so die Suche nach Buddys für jeden User erleichtern solle. Daraufhin schlug die Fachpresse Alarm und Path musste schnellstens zurückrudern. Jetzt darf Path nach einem App-Update nur nach Zustimmung des Users auf die Adresslisten zugreifen.
Ein Apple-Pressesprecher verkündete: Anbieter von Apps (siehe Apps im Apple iTunes Store), die ohne vorherige Zustimmung des iPhone-Users Kontaktdaten sammeln oder übertragen, verletzen unsere Richtlinien. Siehe auch Neuheiten bei Apple. Mehr >
Aus Phone 7 wird Phone 8
14. Feb
Zukunft Windows Phone: Microsoft will sein mobiles Betriebssystem Windows Phone 7 erneuern. Oberfläche und technische Basis soll an das Desktop-System Windows 8 angepasst werden. Zudem wartet der Softwareriese mit neuen Funktionen wie eine automatische Einwahl in verfügbare WLAN-Hotspots auf.
Das neue Mobil-Betriebssystem Windows Phone 8 soll mit umfangreichen weiteren Funktionen aufgewertet werden. Zum Beispiel mit der Nahfunk-Technik NFC zum kontaktlosen Bezahlen oder mit der Möglichkeit, die Performance von Mehrkern-Prozessoren optimal auszunutzen.
Im Vordergrund steht die Anpassung des Handy-Betriebssystems an die Oberfläche des Desktop-Systems Windows 8. Windows Mobile orientierte sich lange am Desktop-PC, um den Kunden eine bekannte Umgebung zu liefern. Die Oberfläche kam aber gewaltig in Bedrängnis als Apples iPhone mit Touchscreen auf den Markt kam.
Darüber hinaus soll Windows Phone 8 auch die gleiche technische Basis (Kernel) nutzen. Davon wird auch Kooperationspartner Nokia (siehe Neuheiten bei Nokia) profitieren. Mehr >
Was ist los mit Nokia?
10. Feb
Nokia Siemens Network (NSN) streicht jeden dritten Arbeitsplatz in Deutschland. Insgesamt wird von 2.900 Kündigungen gesprochen. Welcher Zukunft steuert der finnische Handyhersteller Nokia entgegen? Droht doch noch eine mögliche Übernahme bei Nokia von Microsoft?
Mit dieser Entlassungswelle setzt Nokia Siemens Networks (NSN) seine Restrukturierungs-Maßnahmen fort, denen weltweit 17.000 Mitarbeiter zum Opfer fallen sollen. Von den 9.100 Arbeitsplätzen in Deutschland fällt dann jeder dritte weg.
Der Standort München mit allein 3.600 Beschäftigten ist von den Stellenkürzungen am härtesten betroffen. Zudem sollen 30 von 35 Standorten geschlossen werden. Darunter Augsburg und Nürnberg. Stellenabbau ist neben dem Heimatland Finnland (von 6.900 fallen 1.200 Stellen weg) auch in Belgien, Dänemark, Großbritannien, Polen, Spanien und in den Niederlanden geplant.
Was ist mit dem ehemaligen Branchenprimus passiert, dass es so weit kommen musste? Der weltweit (noch) größte Handy-Hersteller Nokia hat erhebliche Marktanteile bei Smartphones im Jahr 2011 verloren. Die Zeiten als die Finnen noch bis zu 40 Prozent Marktanteil für sich verbuchen konnten, sind Geschichte. Mittlerweile sind es nur noch rund 20 Prozent. Mehr >
Android-Geräte und das Virenrisiko – trotzdem eine sichere Entscheidung?
03. Feb
Auch Computer und andere internetfähige Geräte können erkranken: Sie sind dann genau wie der Mensch nicht mehr einsatzfähig und gefährden andere mit einer Infektion. Den Platz 1 auf der traurigen Bestenliste führt laut dem Malware-Report vom Oktober 2011 der Kaspersky Labs das Betriebssystem Android an. Insgesamt 46% aller mobilen Virusattacken finden auf diesem Betriebssystem statt. Und das rechtfertigt die Überlegung, ob sich Android angesichts dieser Statistik noch fürs Mobile Business eignet.
Kann man sich schützen?
Android ist kein grundlegend schlechtes Betriebssystem. Es bietet sicherlich auch viele Vorteile und Annehmlichkeiten und ist manchen Mitarbeitern rein subjektiv betrachtet lieber als alle anderen Alternativen. Doch wenn sich das Mobile Device Management mit Android-Geräten auseinandersetzen soll, dann muss es sich auch auf diese einstellen und prophylaktisch dafür sorgen, dass Viren sich fernhalten. Das gilt insbesondere für Unternehmen: Viele Viren versuchen, empfindliche Daten wie Nachrichten oder gar GPS-Koordinaten der Geräte zu bekommen und ermöglichen es dem Hacker daher auch, an die sensiblen Unternehmensdaten zu gelangen, die sich auf dem Android-Gerät befanden.
Vorsicht vor Apps aus dem Market
Android-Geräte kann man effektiv vor Viren schützen, indem man den Mitarbeitern aufträgt, was das Mobile Device Management am liebsten sowieso fordern würde: Keine Apps aus dem Market herunterladen, die potenziell gefährlich sein könnten. Was zunächst nach einer guten, sinnvollen Anregung klingt, ist aber gar nicht so einfach, denn die Viren-Apps wirken oft vollkommen harmlos und haben manchmal sogar gute Bewertungen – zumindest so lange, bis bemerkt wird, dass sie für den Virenbefall verantwortlich sind. Im Rahmen des Mobile Device Management hat man nun eine Reihe von Möglichkeiten. Man könnte beispielsweise den Download von Apps aus dem Market ganz verbieten und die zugelassenen Apps zuerst durch das Unternehmen prüfen lassen, bevor die Mitarbeiter sie sich holen. Das ist die einfachste Variante. Alternativ lässt man den Download zu, installiert aber Sicherheitssoftware und informiert die Mitarbeiter über die aktuell rund 150 Apps aus dem Market, die die Trojaner enthalten.
Schutz vor Viren
Eine Schutzsoftware sollte jedes Android-Gerät besitzen. Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die das Mobile Device Management auf den betreffenden Smartphones aufspielen kann. In der Regel bewältigen die aktuellen Sicherheitslösungen das Virenrisiko gut und schützen die Geräte langfristig vor dem Befall. Auf keinen Fall darf es möglich sein, das Android-Gerät zu rooten, was bedeutet, der Nutzer verschafft sich die Rechte eines Superadministrators. Dadurch öffnen sich nur weitere Sicherheitslücken und das Risiko einer Vireninfektion steigt. Hierfür eignet sich die Betriebsvereinbarung, um zu arrangieren, dass das nicht passiert.
Virenbefall – was tun?
Sobald man bemerkt, dass ein Android-Gerät von Viren befallen ist, hilft es in den meisten Fällen schon weiter, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen. Bevor man das tut, sollte man lediglich noch das Telefonbuch sichern, da auch dieses dadurch verloren geht. Durch die Zurücksetzung wird alles entfernt, was sich auf dem Gerät befindet, in den meisten Fällen auch der Trojaner. Funktioniert das Smartphone danach wieder einwandfrei, kann man mit der Nutzung weitermachen – aber vorsichtiger als bisher natürlich. Wenn das nichts gebracht hat, übergibt man das Smartphone am besten dem Fachmann, um zu verhindern, dass weitere Unternehmensdaten auf diesem Wege das Haus verlassen.




